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aktueller Termin
L I
S Z [ : T : ] R A U M
31. Juli 2007 | 19:30 Uhr
Villa Wahnfried, Bayreuth
Notturno für drei Klaviere, Raumklänge, Kammerensemble, Live-Elektronik und Video.
Komponist Gerhard Krammer.
Die Veranstaltung LISZ[:T:]RAUM ist der Auftakt der diesjährigen "Festspiel-Soiréen in Wahnfried". Das Stück von Gerhard Krammer wird an drei Orten gespielt, in Raiding (Geburtshaus von Franz Liszt), in Luxemburg (letzter Auftritts von Liszt) sowie im Franz-Liszt-Museum der Stadt Bayreuth (Sterbeort). An diesen drei Orten befindet sich jeweils ein Klavier, worauf einzelne Teile und Abschnitte des Stückes gespielt werden. Dabei soll die Verwendung der historischen Instrumente in Raiding und Bayreuth eine zusätzliche Dimension und Relation zu Franz Liszt erzeugen. An einem dieser Orte befindet sich ferner ein Instrumental-Kammerensemble, welches weitere Teile der Komposition aufführt. Live-Elektronik und Video werden ebenfalls eingesetzt.
Am zentralen Regieplatz - dem Richard-Wagner-Museum Bayreuth - werden die Einzelteile via Internet zu einem großen, neuen Stück gemischt und verbunden. Musikalisches Material von Franz Liszt wird reflektiert und gleichzeitig ein wichtiges Element im Leben des Komponisten betont: das Wandern, Reisen und Verändern.
MEHR DAZU ...
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L I
S Z [ : T : ] R A U M
Notturno für 3 Klaviere, Raumklänge, 3 Schlagwerker, Live-Elektronik
und Video
von Gerhard Krammer
Die Idee
Das Stück
Die Umsetzung
Die Vision
Termine
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Die
Idee
Franz Liszt wurde am 22.10.1811 in Raiding geboren.
Franz Liszt trat am 19.07.1886 in Luxemburg zum letzten Mal in der Öffentlichkeit
auf (Festsaal des Bürgercasinos, heute Casino Luxembourg, Forum d´art
contemporain).
Franz Liszt starb am 31.07.1886 in Bayreuth.
Raiding – Luxemburg - Bayreuth : drei LISZ[:T:]RÄUME
Diese drei LISZ[:T:]RÄUME werden
durch eine Komposition für 3 Klaviere, 3 Schlagwerker, Live-Elektronik
und Video zusammengeführt.
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Das
Stück
An drei Orten (Raiding – Luxemburg – Bayreuth) wird zeitgleich das
Stück LISZ[:T:]RAUM gespielt (Komponist: Gerhard Krammer).
Dabei handelt es sich um ein „gemeinsames“ Stück, in dem die
einzelnen Stimmen räumlich getrennt sind.
Die „Räume“ sind
- der Geburtsraum
- der letzte Auftrittsraum
- der Sterberaum
In jedem dieser Räume befindet sich ein Klavier,
auf dem einzelne Module des Stückes gespielt werden. Dabei bringt
die Verwendung der historischen Instrumente in Raiding und Bayreuth eine
zusätzliche Dimension und einen weiteren Bezug zu Franz Liszt.
Im neuen Liszt-Konzertsaal Raiding befinden sich drei Schlagwerker (Marimba,
2 Vibraphone), die ein weiteres Modul der Komposition spielen. Video wird
dabei ebenfalls eingesetzt und verbinden die Einzelteile zu einem großen,
neuen Ganzen.
Musikalisches Material von Franz Liszt wird reflektiert, wie die Sonate
für Klavier (Schlaflos – Frage und Antwort) – sowie aus
dem Spätwerk „Trübe Wolken – Nuages Gris“
LISZ[:T:]RAUM stellt Fragen, versucht
Antworten anzubieten.
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Die
Umsetzung
Die einzelnen LISZ[:T:]RÄUME (Raiding / Luxemburg / Bayreuth)
sind sowohl über Audio- als auch über Videoleitungen miteinander verbunden.
Die Solisten synchronisieren sich mit jeweils zeitgleichen Uhren. An einem zentralen „Regieplatz“ im
neuen Liszt-Konzertsaal Raiding laufen alle Leitungen zusammen. Dort werden auch
die einzelnen Instrumentalstimmen über ein Digitalmischpult zusammengemischt
und via Lautsprecherboxen in den Konzertsaal zugespielt.
Zu diesen Zuspielungen musizieren die drei Schlagwerker
gleichzeitig. Ihr Part ist ebenfalls nach der gemeinsamen Zeit synchronisiert.
Weiters werden Videobilder der Pianisten von den Ausführungen live
via Internet an den zentralen „Regieplatz“ übermittelt.
Diese werden über 3 Beamer in den Konzertsaal projiziert. Somit entsteht
neben dem „gemeinsamen“ Klang auch ein „gemeinsames“ Erscheinungsbild:
aus den drei getrennten LISZ[:T:]RÄUMEN wird ein
gemeinsamer akustischer und optischer LISZ[:T:]RAUM.
Die Livebilder werden durch einen vorproduzierten Film
des Videokünstlers Antoine Wagner ergänzt, der in dieser Arbeit
die verschiedenen LISZ[:T:]RÄUME ebenfalls zusammenführt.
Das gleichzeitige Spielen an verschiedenen Orten reflektiert
auch ein wichtiges Element im Leben von Franz Liszt: Das Wandern, das Reisen,
das Verändern.
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Die
Vision
Das Konzept von LISZ[:T:]RAUM bringt eine völlig neu Erfahrung
von „Musik“, „Raum“ und „Zeit“ mit sich.
Es lässt aufgrund der technischen Möglichkeiten eine neue Erlebnis-
und Aufführungssituation sowohl für die Musiker als auch für das
Publikum entstehen. Die Gleichzeitigkeit eines Ereignisses an verschiedenen Orten
und wieder zusammengeführt auf einen Raum lässt sich mit der Ausdrucksform
der Musik in ihrer vertikalen Synchronizität als künstlerische Methode
für diese Darstellungsform einzigartig einsetzen.
Eingefahrene Bahnen verlassen und Grenzen überwinden – geographische,
stilistische und mentale: das Programm des Avantgardekünstlers Franz
Liszt. Eine mögliche Umsetzung:
L I S Z [: T :] R A U M
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Termine
15. Oktober 2006 – Franz Liszt Konzertsaal Raiding (AUT)
19. Juli 2007 – Casino Luxemburg (LUX)
31. Juli 2007 – Bayreuth (GER)
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